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2018

Workshop „Schleipfuhl – Ein Bildungsverbund für Hellersdorf Ost"
17. Oktober 2018

Am 17. Oktober 2018 trafen sich Bildungsakteure aus dem Berliner Stadtteil Hellersdorf-Ost im Lernzentrum Helliwood, um gemeinsam zu überlegen, wie ein lebendiges lokales Bildungsnetzwerk mit einem weiten Bildungsbegriff zur Verbesserung der Chancen von Kindern und Jugendlichen insbesondere an Schnittstellen beitragen kann. Vertreterinnen und Vertreter von Kindertagesstätten, Jugendeinrichtungen und Schulen sowie Verantwortliche aus weiteren Einrichtungen und Verwaltungen lernten einander zunächst kennen und verabredeten konkrete erste Schritte einer schnell umzusetzenden praktischen Zusammenarbeit. Doch auch mögliche längerfristige Themenschwerpunkte und weiterführende Schritte hin zu einer vertiefenden Kooperation wurden bereits in den Blick genommen: „Wo stehen wir, wo wollen wir hin?“, fragten sich die Teilnehmenden in verschiedenen Entwicklungsrunden anhand des Reifegradmodells Ein Quadratkilometer Bildung, in dessen Entwicklung langjähriges Praxiswissen und Erkenntnisse aus der qualitativen Evaluation des gleichnamigen Programms eingeflossen sind. Übergänge zwischen einzelnen Bildungseinrichtungen, Sprachbildung und die Zusammenarbeit mit Eltern sind, das zeichnete sich schon an diesem Nachmittag ab, wichtige Themen für den um die Grundschule am Schleipfuhl entstehenden Bildungsverbund. Der Workshop wurde durch die Freudenberg Stiftung moderiert und gefördert – auch auf diese Weise kann wertvolles Transferwissen weitergegeben werden und zu gerechten Bildungschancen für alle Kinder und Jugendlichen beitragen. 

Eröffnung km2 Brandenburg a.d. Havel
13. September 2018

Workshop und Feier - Ein Quadratkilometer Bildung Brandenburg an der Havel eröffnet 

Am 13. September 2018 kamen über 100 Gäste – pädagogische Fachkräfte, Eltern und Kinder sowie Personen Verantwortliche aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft – in die Johanniskirche, um die Eröffnung von Ein Quadratkilometer Bildung Brandenburg an der Havel zu feiern und gleichzeitig gemeinsam zu überlegen, welche Lücken in der Bildungslandschaft Hohenstücken geschlossen werden müssen.

Gemeinsam mit dem Land Brandenburg, der Stadt Brandenburg an der Havel, dem Staatlichen Schulamt, der Bürgerstiftung und der Wohnungsbaugesellschaft wobra startete die Freudenberg Stiftung im Stadtteil Hohenstücken den bundesweit elften Programmort von Ein Quadratkilometer Bildung. Ziel des auf zehn Jahre angelegten Programms ist es, in von Armut geprägten Stadtteilen durch den Aufbau eines lokalen Bildungsnetzwerks auf gerechte Bildungschancen für alle Kinder und Jugendlichen hinzuwirken. 

Auch in Hohenstücken gibt es künftig eine Pädagogische Werkstatt mit einem Team von Pädagog*innen, die Vernetzungen der Bildungsakteure im Stadtteil unterstützten. Sie begleitetn die Entwicklung von Praxislösungen, von gemeinsamen pädagogischen Haltungen, Strategien und Inhalten, die Kinder und Jugendliche in ihren individuellen Bildungsprozessen stärken – über die Grenzen einzelner Bildungseinrichtungen hinaus. 

Was soll in Hohenstücken in den kommenden Jahren für Kinder und Jugendliche gemeinsam erreicht werden? In den Workshops am Vormittag formulierten die Teilnehmenden in zehn multiprofessionellen ArbeitsgruppenGesprächsrunden konkrete erste Ziele und gemeinsame Visionen. Unter anderem sollen Übergänge zwischen den Einrichtungen besser gestaltet, soziale Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen intensiver gefördert und gemeinsame Interventions- und Präventionsstrategien für Hohenstücken entwickelt und umgesetzt werden. Tim Freudenberg, Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung Brandenburg a. d. Havel, zeigte sich begeistert von der intensiven Kommunikation und den Arbeitsergebnissen des Vormittags: „Die Ppädagogische Werkstatt ist einfach das i-Tüpfelchen, das noch fehlt, um das große Engagement, das im Stadtteil bereits existiert, zu verbinden“. 

„Steht alle auf und macht mit“, skandierten die Kinder der Kita „klein & GROSS“ zum Auftakt ihres musikalischen Beitrags, der die Feier am Nachmittag eröffnete. Dazu schien die übergroße Mehrheit der Gäste über den Veranstaltungstag hinaus bereits fest entschlossen. 
„Ist gute Bildung nicht Aufgabe des Staates, weshalb ist das ein Thema für eine Bürgerstiftung?“ fragte als erster Redner Robby Wallis, Vorsitzender der Bürgerstiftung Brandenburg a. d. Havel, und begründete die Bereitschaft seiner Stiftung, Projektträgerin zu werden, mit der Überzeugung, dass auch die Zivilgesellschaft eine Verantwortung hat, sich für gute Bildung stark zu machen. Nur gemeinsam, so war er sich mit den anderen Rednerinnen und Rednern des Tages einig, lassen sich positive Veränderungen erreichen. 

Oberbürgermeister Steffen Scheller lobte die Gründungsidee Ein Quadratkilometer Bildung als „ein Beispiel für gelebte Subsidiarität“ und zitierte John F. Kennedy: „Es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung, nämlich keine Bildung.“ Scheller zeigte sich überzeugt, dass es gelingt, mit dieser „auf Nachhaltigkeit angelegten Bildungsinitiative nicht nur die Bildungschancen für Kinder und Jugendliche zu erhöhen, sondern auch bürgerschaftliches Engagement anzuregen“. Barbara Obst-Hantel, Abteilungsleiterin im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, verwies auf eine aktuelle OECD-Studie, nach der immer noch zu viele Jugendliche die Schule ohne Abschluss verlassen. „Benachteiligte Kinder“, sagte Obst-Hantel, „brauchen ein bedarfsorientiertes Gesamtsystem im Sinne eines kommunalen Bildungsmanagements – im besten Sinne“. Sie dankte den Beteiligten für die gemeinsame Initiative des „innovativen Kooperationsmodells“, das sie von Seiten des Ministeriums gern weiter mit begleite und fördere. 

In den Worten der Schulleiterin der Städtischen Grundschule Gebrüder Grimm wurde sie dann lebendig: die dDie sich in den Stadtteil hinein öffnende Schule für gemeinsames Lernen, die vielfältigen Kindern einen „friedvollen und sicheren Ort“ bietet, an dem das so häufig gehörte „Das kann ich sowieso nicht!“ einem zuversichtlichen „Das will ich üben, bis ich es kann!“ weicht. Birgit Schiller zeigte sich dankbar, künftig vom Know-how anderer Programmorte profitieren zu können: „Ein Quadratkilometer Bildung in Hohenstücken ist für uns als Schlüsselschule eine Willenserklärung und ein Auftrag an all‘ diejenigen, die ihn ausmachen“. 

Als letzter Redner erinnerte Sascha Wenzel, Geschäftsführer der Freudenberg Stiftung, an die großen Hoffnungen, die sich einst mit den in den siebziger Jahren neu gebauten Plattenbauvierteln wie Hohenstücken verbanden. Sie haben sich nicht erfüllt. Dasdas Problem der Armutssegregation, dieer Trennung von einkommensschwachen und einkommensstärkeren Bevölkerungsteilen. Sie, ist in ostdeutschen Städten mit abgehängten Plattenbauvierteln, darauf wies Wenzel unter Verweis auf eine Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) vom Mai 2018 hin, besonders gravierend. Hierzu führte Wenzeler weiter aus: Er sagt: „Dieser Zustand ist gefährlich und hat viele Ursachen. Obwohl es in der öffentlichen Debatte der letzten Jahre oft anders erscheint – das, was wir seit 2015 als „Flüchtlingskrise“ markieren, hat nichts damit zu tun. Es gilt, über faire Stadtentwicklung und gute Bildung den Zusammenhalt in der Gesellschaft und die Zukunft aller Kinder und Jugendlichen zu sichern.“

Die Hoffnung und der Wille, sich mit eindem Bündnis für Bildung im Stadtteil sich gemeinsam noch wirksamer als bisher für gerechte Bildungschancen einzusetzen und sich damit dieser Entwicklung entgegenzustellen, war an diesem Tag im Saal der Johanniskirche regelrecht greifbar. Damit dies gelingt, braucht es vor allem einen offenen Blick für die Lebenswirklichkeit der Menschen im Stadtteil, machte Sabrina Kremzow, die künftige Leiterin der Pädagogischen Werkstatt in Brandenburg an. der. Havel, vor der symbolischen Schlüsselübergabe deutlich. Eine städtische Grundschule am Rande der Stadt als Mittelpunkt pädagogischer und gesellschaftlicher TransformationVeränderungen? Die Teilnehmenden wünschten sich dafür einen Bildungscampus. In Hohenstücken wird man, so viel war bereits am Abend der Eröffnungsfeier klar, die neuen Handlungsspielräume und Gelegenheiten, Lösungen mitzugestalten, bestens zu nutzen wissen.

Wie startet Ein Quadratkilometer Bildung?

Praxishandbuch „Individuelle Sprachbegleitung“
km2 Mannheim

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Wir lernen viel voneinander
Foto: Andreas Henn

Bereits 2010 entwickelte die Pädagogische Werkstatt Mannheim in enger Partnerschaft mit der Hochschule Mannheim, Fakultät für Sozialwesen, ein Angebot der Sprachbildung, das die sprachlich-soziale Entwicklung einzelner Kinder unterstützt. Fünf Sprachbegleiterinnen aus dem km2 Mannheim haben ihre Erfahrungen aus dem Projekt inzwischen zu einem Handbuch für die Praxis zusammengefasst. Am 11. Juli 2018 wude das „Handbuch für Sprachbegleiter/-innen“ in einem Pressegespräch offiziell in Mannheim vorgestellt.

Auf der Website der Stadt Mannheim wird nun vom dem Pressegespräch berichtet und auch das Handbuch kann dort heruntergeladen werden:

www.mannheim.de/de/nachrichten/praxishandbuch-individuelle-sprachbegleitung
 

DIE WISSENSSTADT VON MORGEN: IBA_LAB NO 6
5. & 6. Juli 2018

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Im Panel Koproduktion diskutierten Kees Christianse, Dr. Thorsten Erl, Susanne Hofmann und Sascha Wenzel unter der Moderation von Carl Zillich (Mitte).
Foto: Freudenberg Stiftung

Von 2012 bis 2022 will die Internationale Bauausstellung (IBA) Heidelberg unter dem Leitthema Wissen I schafft I Stadt Bauprojekte und Prozesse rund um die Wissensgesellschaft anstoßen. Zur Halbzeit der IBA fand am 05. und 06. Juli 2018 die jährliche IBA-Fachkonferenz zum Thema "Die Wissensstadt von morgen" statt. Die Freudenberg Stiftung war dabei Kooperationspartnerin der IBA und beteiligte sich am Panel "Koproduktion". Erfahren Sie mehr auf der Website der Freudenberg Stiftung.

Netzwerktreffen km2 Bildung in Mannheim
20. bis 22. Juni 2018

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Teilnehmende der Lernplattform | Foto: Andreas Henn
 

Überregionale Lernplattform 2018: Netzwerktreffen Ein Quadratkilometer Bildung in Mannheim

Vom 20. bis 22. Juni 2018 trafen sich Schlüsselpersonen aus den Pädagogischen Werkstätten von Ein Quadratkilometer Bildung zur überregionalen Lernplattform in Mannheim. Am ersten Abend tauschten sich die Teilnehmenden über aktuelle Entwicklungen an den bundesweit 10 Programmorten aus: Welche gemeinsamen pädagogischen Haltungen, Strategien und Inhalte entwickeln Beteiligte der jeweiligen Bildungsnetzwerke vor Ort, um die Bildungschancen für alle Kinder und Jugendlichen in einem durch Armut geprägten Quartier zu verbessern? 

Am nächsten Morgen stand der Workshop „Mehrsprachigkeit – Schulentwicklung – Elternarbeit im Programm ‚Rucksack Schule‘“ auf dem Plan. Dr. Vesna Ilić und Maria Schmitz von der Universität Hamburg führten in aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu Mehrsprachigkeit ein und stellten jüngste Teilergebnisse der Evaluation des Sprachförderprogramms ‚Rucksack Schule‘ im Landkreis Unna vor. 

Am Nachmittag besuchten die aus verschiedenen Bundesländern angereisten Praxisbegleiter*innen gemeinsam mit rund 40 anderen interessierten Gästen die Humboldt-Grundschule Mannheim im Stadtteil Neckarstadt-West. Vor neun Jahren wurde sie zur Schlüsselgrundschule von Ein Quadratkilometer Bildung Mannheim, eine gemeinsame Initiative der Freudenberg Stiftung, des Fachbereichs Bildung der Stadt Mannheim und des Staatlichen Schulamts Mannheim. 

„Lesen heißt auf Wolken liegen“, sang der Schulchor bevor Schulleiter Andreas Baudisch die Gäste zu einem zweistündigen Lernkarussell einlud, das Sema Aslan, Petra Hahn und Sengül Kardelen von der Pädagogischen Werkstatt Mannheim in der Sporthalle und auf mehreren Stockwerken des Schulgebäudes organisiert hatten. Das Leitziel von Ein Quadratkilometer Bildung Mannheim betrifft die Sprachbildung. Um die Sprachkompetenzen der Kinder zu verbessern und die Bildungschancen zu erhöhen, hat die Humboldt-Grundschule im Rahmen von Ein Quadratkilometer Bildung einen Arbeitskreis Sprache gegründet und ein Sprachbildungskonzept entwickelt. Die in diesem Konzept integrierten Maßnahmen und Aktivitäten konnten den Besucher*innen dank des großen Engagements aller Beteiligten eindrucksvoll präsentiert werden: sprachsensibler, individualisierter (Fach-)Unterricht; die systematische Förderung der Lesekompetenz u.a. durch Lesepat*innen, Theaterangebote, Leseecken und eine Bücherei; die Förderung der Sprachbildung in den Familien angeregt und unterstützt durch Elternbegleiterinnen; individuelle Sprachbegleitung im Elementarbereich durch Studierende der Hochschule Mannheim; Kooperationen zwischen Kitas und Schule zur besseren Gestaltung der Übergänge; frühe Literacyförderung in kooperierenden Kitas; Besuche in der Lernwerkstatt der Humboldt-Grundschule für Vorschüler*innen und nicht zuletzt ein Bewegungskonzept für die Grundschüler*innen mit Bildungspartnern im Sozialraum. 

Im Abschlussplenum zeigte sich Hartwig Weik, Leiter des Staatlichen Schulamts Mannheim, begeistert: „Es ist mehr als das, was ich in der Theorie erwartet habe, es geht tiefer. Die Entwicklung ist genial.“ Heike Fleischmann, Abteilungsleiterin im Dezernat Bildung, Jugend und Gesundheit der Stadt Mannheim, betonte die Bedeutung langfristigen Engagements: „Gerade in den letzten drei Jahren der zurückliegenden neunjährigen Förderperiode hat sich noch einmal sehr viel bewegt“. „In Zeiten fragiler Sozialarchitektur in deutschen Städten“, so Andreas Freudenberg, Kuratoriumsvorsitzender der Freudenberg Stiftung, „ist die Schule die zentrale Institution, die Zusammenleben und Gemeinsamkeit erfahrbar machen kann. Wir brauchen eine Schule, die sich als offene Institution begreift, die sich ähnlich wie die Gesellschaft um sie herum wandelt und sich aktuellen Herausforderungen stellt.“ 

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Teilnehmende und Organisator*innen des Lernkarussells | Foto: Andreas Henn

Die Humboldt-Grundschule Mannheim hat sich gemeinsam mit ihren Bildungspartnern im Sozialraum erfolgreich auf den Weg gemacht. Beteiligte und Verantwortliche im Raum waren sich einig, dass die positive Entwicklung nach Ablauf der regulären Programmförderung im nächsten Jahr auf keinen Fall abbrechen darf und vereinbarten, im Gespräch zu bleiben. 

Sich wandelnde Bildungsinstitutionen forderte auch Prof. Dr. Lisa Rosen von der Universität zu Köln in ihrer Dinner Speech, zu der die Teilnehmenden der Lernplattform sich am Abend dann wieder in kleinerer Runde trafen. Anhand von beispielhaften Erfahrungen mehrsprachiger Kinder und Jugendlicher im deutschen Bildungssystem zeigte sie verschiedene Formen der Diskriminierung auf und machte deutlich, dass Mehrsprachigkeit bisher kaum als Ressource erkannt und geschätzt wird. 

Der dritte Veranstaltungstag der überregionalen Lernplattform 2018 diente nochmals dem programminternen Austausch: Zunächst berichteten Teilnehmende des Praxiskollegs Ein Quadratkilometer Bildung über ihre sehr positiven Erfahrungen mit dem speziell für sie konzipierten Weiterbildungsangebot der Universität Hamburg. Die zweite Runde des Praxiskollegs mit dem Kernthema Sprachbildung startet im Dezember 2018 und stößt auf reges Interesse. Abschließend informierte Sascha Wenzel, Geschäftsführer der Freudenberg Stiftung, über verschiedene Szenarien von Verstetigung und Transfer in Ein Quadratkilometer Bildung. 

Kinder und Jugendliche bekommen eine Stimme

Moment Digger - Snap dein Füwa

"Egal ob Filmer, Blogger oder Influencer, die Welt kann anders sein, wenn du sie veränderst"

Aus der Pädagogischen Werkstatt heraus und gemeinsam mit weiteren Partnern entstand am 27. April 2017 Der Jugendring e.V. in Fürstenwalde, um Kinder und Jugendliche zu befähigen, sich an demokratischen Prozessen in der Gesellschaft aktiv zu beteiligen. Eines der ersten Projekte ist nun gestartet: Snap dein Füwa. Kinder und Jugendliche finden auf der Onlineplattform und per WhatsApp Unterstützung, ihre eigenen Projektideen oder Veranstaltungen zu planen und umzusetzen. Dabei stehen ihnen Expertinnen und Experten aus dem Bereich Social Media zur Seite. Gemeinsam mit dem Fürstenwalder Rapper Kesh und Jugendlichen der Stadt entsand ein Song und Video, das Kinder und Jugendliche dazu einlädt, sich zu beteiligen.

http://snapdeinfuewa.de
https://www.der-jugendring.de

 

Eröffnung der Pädagogischen Werkstatt in Dortmund
20.03.2018

 

Am 20. März 2018 wurde die Pädagogische Werkstatt von Ein Quadratkilometer Bildung Dortmund im Heinrich-Schmitz-Bildungszentrum am Westpark eröffnet. Partner*innen aus dem Bildungsnetz von Stadt und Land, der Schulleiter der Petri-Grundschule, die Leiterin des Westfalenkollegs und damit Hausherrin des Gebäudes, Projektpartner*innen, Vertreter*innen der Freudenberg Stiftung sowie das gesamte Kollegium der Schlüsselgrundschule lernten den neu gestalteten Raum kennen und informierten sich über aktuelle Ziele und Inhalte des Programms. „Hier denkt man nicht zuerst über Zuständigkeiten nach und redet nicht lang darüber, was getan werden könnte,“ freute sich Schulamtsdirektor Bernhard Nolte, „hier fragt man sich gemeinsam, was den Kindern und Jugendlichen nützt, und dann wird es einfach gemacht.“ 

Fachtagung Ein Quadratkilometer Bildung Berlin-Moabit
12.03.2018

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Foto: Silke Lock

 

Ein Quadratkilometer Bildung Berlin-Moabit endet nach zehnjähriger Laufzeit im Dezember 2018. Bei der Fachtagung am 12. März 2018 in Mitte kamen Gäste aus Politik, Verwaltung und dem Quartier zusammen, um gemeinsam zurück zu blicken und über die Verstetigung wichtiger Entwicklungen nachzudenken. In vielfältigen Workshops trafen sich die Teilnehmenden, diskutierten angeregt und nahmen anregende Impulse mit.
 

 

Vorstellung der Ergebnisse der Abschlussevaluation Ein Quadratkilometer Bildung Berlin-Neukölln
01.01.2018

„Kein Kind, kein Jugendlicher geht verloren“, heißt das Leitbild von Ein Quadratkilometer Bildung. Das von der Freudenberg Stiftung und der Karl-Konrad-und-Ria-Groeben-Stiftung gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie initiierte Programm startete 2006 in Berlin-Neukölln. Es wird dort seit 2017 in einer Verstetigungsphase, die neben den genannten Partnern auch der Bezirk Neukölln trägt, fortgesetzt. Ein Quadratkilometer Bildung zielt mittlerweile in bundesweit zehn von Armut geprägten Stadtteilen darauf, Bildungschancen aller Kinder und Jugendlichen mithilfe von Bildungsnetzwerken zu verbessern. Herzstück des Programms sind die Pädagogischen Werkstätten vor Ort. Sie unterstützen Beteiligte der Netzwerke, nach geeigneten Praxislösungen zu suchen und geteilte pädagogische Haltungen, Strategien und Inhalte zu entwickeln. 

Am 5. Dezember 2017 präsentierte Dr. Tanja Salem in der Quartiershalle auf dem Campus Rütli die zentralen Erkenntnisse der Abschlussevaluation von Ein Quadratkilometer Bildung Berlin-Neukölln. Unter den rund 80 Gästen waren neben Verantwortlichen für Bildung und Stadtentwicklung aus Berlin und anderen Bundesländern, Vertreter*innen von Stiftungen sowie Fachkräften aus anderen Programmorten und Bildungsverbünden auch der Stifter Friedrich Graf von der Groeben und die Schirmherrin des Campus Rütli – CR², Christina Rau.

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Dr. Franziska Giffey | Foto: Stephan Röhl

Dr. Franziska Giffey, die Bezirksbürgermeisterin von Neukölln, dankte in ihrem Grußwort allen Beteiligten für ihr langjähriges Engagement. Es gehe darum, das Kind in seiner Ganzheit zu denken und junge Menschen im Stadtteil, die nicht die besten Startbedingungen haben, dabei zu unterstützen, eine Perspektive für sich zu entwickeln. In Ein Quadratkilometer Bildung hätten viele Personen gemeinsam neue Ideen erarbeitet und umgesetzt, denen eben das eine Herzensangelegenheit sei. „Ein Quadratkilometer Bildung ist etwas ganz Besonderes und vieles, was entstanden ist, geht in die Regelstrukturen ein. Daran arbeiten wir mit“, bekräftigte Dr. Giffey.

Die Evaluation des Bildungsnetzwerks Ein Quadratkilometer Bildung Berlin-Neukölln wurde im Vorfeld mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie sowie der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen eng abgestimmt. Die präsentierten Ergebnisse verweisen darauf, dass es für die Gestaltung zukunftsfähiger, sozialräumlich orientierter Bildung, die Ressourcen von Fachkräften, Eltern sowie Kindern und Jugendlichen zum Ausgangspunkt nimmt, eines Unterstützungssystems bedarf, das Netzwerkmanagement und kontinuierliche pädagogische Prozessbegleitung miteinander verbindet.

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Dr. Tanja Salem | Foto: Stephan Röhl

In einem lebendigen Vortrag gab Dr. Salem Einblicke in die Arbeitsweise der Pädagogischen Werkstatt, erläuterte die Rolle der Praxisbegleiterinnen als change agents und lieferte Begründungszusammenhänge dafür, warum es zu welchen Entwicklungen im Programmkontext gekommen ist. Aus Sicht der Befragten hat sich im Verlauf der zehn Jahre die Bildungspraxis im Hinblick auf die Individualisierung von Bildung verändert. Durch verschiedene Kooperationsformate wurden pädagogische Instrumente – Eingewöhnungsbuch, Einlegeblätter, Portfolio und Logbuch – entwickelt und etabliert. Die Verbreitung des Lernwerkstatt-Ansatzes und das Stipendium Ein Quadratkilometer Bildung trugen dazu bei, das individuelle Kind bzw. den Jugendlichen in seinem individuellen Bildungsprozess zu unterstützen.

Pädagogisch-methodische und personelle Verbindungen in Bildungseinrichtungen sowie zwischen Bildungsstufen und -einrichtungen, so legen die Ergebnisse der Evaluation nahe, ermöglichen heute eine durchgängige Begleitung der Bildungsprozesse von Kindern und Jugendlichen. Eine besondere Qualität der Pädagogischen Werkstatt scheint es zu sein, in den einzelnen Bildungseinrichtungen vorhandene Ressourcen aufzudecken und aufzugreifen, dabei das Gesamtsystem im Blick zu haben und zwischen verschiedenen Ebenen und Institutionen zu vermitteln.

Nach derzeitiger Forschungslage, so machte Dr. Salem abschließend deutlich, kann der Handlungsansatz, mit dem insbesondere in die pädagogischen Fachkräfte investiert wird, vermittelt zur Verbesserung der Bildungssituation von Kindern und Jugendlichen beitragen (vgl. Järvinen et al. 2015).

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Podiumsdiskussion | Foto: Stephan Röhl

In der abschließenden Podiumsdiskussion bestätigten Wegbegleiter*innen aus der Berliner Verwaltung, Vertreter*innen verwandter Programme aus dem Bundesgebiet und Cordula Heckmann, Schulleiterin des Campus Rütli, ein zentrales Ergebnis der Evaluation: Für die erfolgreiche Arbeit eines Bildungsnetzwerkes sind eine langfristig angelegte Begleitung durch kompetente Personen, ein festes Budget und ein einladender Ort, an dem gemeinsame Ziele entwickelt, gebündelt und in Maßnahmen umgesetzt werden können, unabdingbar. Die Gelegenheit Lösungen mitzugestalten, steigert Einsatzbereitschaft, Motivation und Wirkungskompetenz pädagogischer Fachkräfte und kann zu nachhaltigen Verbesserungen der Bildungschancen vor Ort beitragen. Meinhard Jacobs, ehemaliger Neuköllner Bezirksschulrat, plädierte eindringlich dafür, Bildung stärker als bisher biografienorientiert zu denken und Kooperationen zwischen den verschiedenen Bildungsinstitutionen zu etablieren. Als Konsequenz forderte er eine nachhaltige Regelfinanzierung von Einrichtungen wie der Pädagogischen Werkstatt.

„Welche Rahmenbedingungen“, fragte Ute Krüger, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, mit Blick auf den Transfer in andere Stadtteile mit erhöhtem Entwicklungsbedarf „können vorgegeben werden, ohne die vor Ort vorhandene Kreativität zu zerstören?“. Pauschale Antworten auf diese zentrale Frage gibt es keine, lautete das einhellige Resümee. Die der jeweiligen Situation vor Ort angemessene Mischung von Bottom-up- und Top-down-Prozessen gilt es auszuloten. Ein Quadratkilometer Bildung setzt vor allem auf erstere und schafft Rahmenbedingungen, damit Beteiligte vor Ort mit gemeinsamen Entwicklungsanstrengungen auf innerhalb der Institutionen selbst wahrgenommene Problemlagen reagieren können. Die Ergebnisse der Evaluation von Ein Quadratkilometer Berlin-Neukölln sprechen dafür, dass der Handlungsansatz der Pädagogischen Werkstatt vielversprechend ist. 

Järvinen, Hanna; Sendzik, Norbert; Sartory, Katharina; Otto, Johanna (2015): Unterstützungssysteme im Kontext von Regionalisierungsprozessen. Eine theoretische und empirische Annäherung. In: Journal for educational research online 7 (1), S. 94–124, zuletzt geprüft am 17.02.2017.

2017

Start des Praxiskollegs Ein Quadratkilometer Bildung
08.12.2017

 

 

Gemeinsam mit der Universität Hamburg und mit Vertreter*innen aus drei Programmorten von Ein Quadratkilometer Bildung entwickelte die Freudenberg Stiftung eine prozessbegleitende Weiterqualifizierung für die Mitarbeiter*innen der Pädagogischen Werkstätten – das Praxiskolleg Ein Quadratkilometer Bildung.

Ein Jahr lang werden sich Teilnehmende in sieben Modulen vertiefend mit der sprachlichen Bildung von Kindern auseinandersetzen, sich theoretische Netzwerkkonzepte erschließen, ihre methodischen als auch kommunikativen Fähigkeiten erweitern und ihr neues Wissen an ihre Programmorte tragen. In Regionalgruppen werden sich die Teilnehmenden zur gemeinsamen Reflexion und Bearbeitung der Inhalte treffen.

Zweck der Weiterqualifizierung ist eine zielgerichtete Professionalisierung von Mitarbeiter*innen der Pädagogischen Werkstätten, womit zur Verbesserung der Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen beigetragen werden kann.

Am 8. Dezember 2017 fällt der Startschuss für den ersten von zwei Durchgängen des Praxiskollegs Ein Quadratkilometer Bildung.

3. Jahreskonferenz Ein Quadratkilometer Bildung Fürstenwalde
17.10.2017

Werkstattbericht 2017

Am 17.10.2017 fand in der Erich Kästner-Schule Fürstenwalde die dritte Jahreskonferenz von Ein Quadratkilometer Bildung Fürstenwalde statt. Die Konferenz mit dem Titel „Werkstattbericht 2017: Ganzheitlich lernen im Stadtteil – Beteiligungsorientierte Bildungsorganisation“ war auch als Sozialraumkonferenz Fürstenwalde-Mitte angelegt und startete mit einem Vortrag von Monia Ben Larbie über neue, zukunftsfähige Perspektiven für Schule und Lernen. In einem Werkstattkarussell tauschten sich die Bildungspartner*innen aus dem Stadtteil anschließend mit geladenen Expert*innen und untereinander aus. Thematische Stationen waren u.a. Bildungsnetzwerke, Entwicklung des Schulcurriculums, Beteiligung von Kindern und Jugendlichen, interkulturelle Schulentwicklung, Übergänge und Elternbeteiligung.

Mehr Informationen finden Sie unter: https://www.quadratkilometer-fuerstenwalde.de/

Lernplattform Ein Quadratkilometer Bildung
Überregionales Netzwerktreffen in der Berliner Kalkscheune

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km2 Lernplattform 2017
Foto: Andreas Henn
 

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km2 Lernplattform
Foto: Andreas Henn

 

Vor mehr als zehn Jahren startete die Freudenberg Stiftung mit ihrem Schlüsselprogramm Ein Quadratkilometer Bildung. Die Bildungschancen für alle Kinder und Jugendlichen in einem durch Armut geprägten Quartier mithilfe von Bildungsnetzwerken zu verbessern, ist Ziel des Programms. An bundesweit 10 Programmorten im ländlichen und urbanen Raum engagiert sich die Freudenberg Stiftung gemeinsam mit Kommunen, Bundesländern und anderen Stiftungen jeweils verlässlich für zehn Jahre. Herzstück des Programms sind die Pädagogischen Werkstätten vor Ort. Sie unterstützen Beteiligte der Netzwerke, nach geeigneten Praxislösungen zu suchen und geteilte pädagogische Haltungen, Strategien und Inhalte zu entwickeln. Die überregionale Lernplattform Ein Quadratkilometer Bildung vernetzt und qualifiziert Schlüsselpersonen aus den Pädagogischen Werkstätten.

Beim Treffen der Lernplattform am 4. und 5. Juli 2017 in der Berliner Kalkscheune tauschten sich Praxisbegleiter*innen der verschiedenen Programmorte in Workshops zu Schwerpunktthemen wie Sprachbildung, Übergänge zwischen den Bildungseinrichtungen, entdeckendes Lernen und Demokratie leben aus und verabredeten gegenseitige Werkstattbesuche und gemeinsame Studientage. Kollegiale Beratung, Vernetzung und Transfer innerhalb des bundesweiten Programms erhalten künftig einen noch größeren Stellenwert. Auch haben die Mitarbeiter*innen der Pädagogischen Werkstätten ab Ende 2017 die Möglichkeit, an einem speziell für sie konzipierten Weiterbildungsangebot der Universität Hamburg teilzunehmen: Maria Schmitz, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Fachbereichs Allgemeine, Interkulturelle und International Vergleichende Erziehungswissenschaft stellte das Praxiskolleg Ein Quadratkilometer Bildung mit dem Kernthema Sprachbildung vor.
 

Zwei weitere Programmpunkte rundeten die Veranstaltung ab:

Auf Basis der Ergebnisse des im November angestoßenen Theorie-Praxis-Dialogs zu Wirkungen von Bildungsnetzwerken arbeiteten die Teilnehmenden weiter am Profil der Pädagogischen Werkstatt als Unterstützungssystem – auch um gute Argumente für deren Verstetigung als Regelinstitution nach der zehnjährigen Programmphase zu sammeln. Dieses Mal standen die Personen, ihre Tätigkeiten und Motivationen im Mittelpunkt des Interesses: Was genau tun die Praxisbegleiter*innen? Gibt es eine besondere Haltung, die ihre Arbeit ausmacht? Welche Eigenschaften und Fähigkeiten sind für eine gelingende Unterstützung von Veränderungsprozessen entscheidend?

Tools in Ein Quadratkilometer Bildung: Von der Idee zur Box – in lebhaften Diskussionsrunden sammelten die Mitarbeiter*innen der Pädagogischen Werkstätten abschließend erste Einfälle, um gemeinsam eine Toolbox mit erprobten Werkzeugen, Verfahren und Instrumenten der Praxisbegleitung zu entwickeln. „Nach dem Bottom-up-Ansatz zu arbeiten, heißt flexibel auf die Situation vor Ort zu reagieren und offen für neue Wege zu sein“, stellte eine Teilnehmerin gut gelaunt fest, „idealerweise aber lerne ich aus neuen Fehlern und wiederhole keine, die andernorts im Programm bereits gemacht wurden“. 

 

Text: Silke Lock

Fachtagung
11.03.2017

Fachtag km2 Neubrandenburg

Fachtag km2 Neubrandenburg
Foto: km2 Neubrandenburg

Über 140 Fach- und Lehrkräfte aus den vier lokalen Kitas, den beiden Horten sowie der örtlichen Grund- und Regionalen Schule des km2 Bildung Neubrandenburg kamen am 11. März 2017 in der Regionalen Schule Am Lindetal zusammen, um sich einen Tag lang mit dem Thema "Von der Elternarbeit zur Erziehungs- und Bildungskooperation" auseinander zu setzen.
 
Nach einem Impulsvortrag von Prof. Dr. Dr. habil. Werner Sacher zum Thema "Gemeinsam für den Bildungserfolg - Partnerschaft von Bildungseinrichtung und Elternhaus" hatten die Teilnehmenden des Fachtags die Chance, sich in 10 Workshops mit speziellen Aspekten des Themas intensiv zu befassen und untereinander ins Gespräch zu kommen. So ging es in einem Workshop beispielsweise um die Bedeutung von Facebook, Smartphones & Co im heutigen Familienalltag, in einem anderen um den Umgang mit Eltern von Kita- und Schulkindern, die psychisch beeinträchtigt sind oder um Gewalt in Familen / Übergriffe auf Kinder. 
 
Zu Gast waren am Samstagvormittag auch die Förderer und Partner des Oststädter Bildungsverbundes. Sie tauschten sich in einer Dialogrunde mit den Einrichtungs- und Schulleitungen über das bisher Erreichte im km2 Bildungsverbund aus.
 

2016

Fachtagung “Wirkungen, Nutzen und Strukturen von Bildungsnetzwerken”
21.11.2016

Auf der Fachtagung “Wirkungen, Nutzen und Strukturen von Bildungsnetzwerken” kamen Leiter*innen der Pädagogische Werkstätten, lokale Träger, Stiftungsvertreter*innen und Verwaltungsmitglieder aus Kommunal- und Landesebene im Alten Rathaus in Weinheim zusammen. Gemeinsam diskutierten sie über Effekte lokaler Bildungsnetzwerke auf den Bildungserfolg und die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen aus unterprivilegierten Familien und über Chancen, die in Bildungsnetzwerken liegen und deren Herausforderungen. Erfahren Sie mehr auf der Website der Freudenberg Stiftung.

 

Konferenz: Verantwortungsgemeinschaft für Bildung
07.11.2016

Verantwortungsgemeinschaft für Bildung

“Verantwortungsgemeinschaft für Bildung: Land, Kommunen, Stiftungen” – lautete der Titel einer Tagung zu der die Stadt Hoyerswerda gemeinsam mit der Freudenberg Stiftung unter Beteiligung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus ins Schloss Hoyerswerda eingeladen hatte. Rund 90 Vertreter*innen aus Landes- und Kommunalpolitik, aus Praxis, Verwaltungen und Stiftungen blickten zurück auf 25 Jahre Zusammenarbeit und diskutierten über aktuelle und künftige Herausforderungen sowie Möglichkeiten des Transfers. Erfahren Sie mehr auf der Website der Freudenberg Stiftung.

Dokumentation der 2. Jahreskonferenz in Fürstenwalde
11.10.2016

Ein Quadratkilometer Bildung Fürstenwalte feierte seinen zweiten Jahrestag und lud im Oktober 2016 zur zweiten Jahreskonferenz ein. Mit einer digitalen Tagungsdokumentation erhalten alle Interessierten einen eindrucksvollen Einblick in die Arbeit des Programmorts. zur Dokumentation

10 Jahre Ein Quadratkilometer Bildung
21.04.2016

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Konferenz 2016, Berlin | Foto: Stephan Röhl

 

Am 21. April 2016 lud die Pädagogische Werkstatt aus Berlin-Neukölln zusammen mit der Friedrich Ebert Stiftung zur Konferenz anlässlich von 10 Jahren Ein Quadratkilometer Bildung-Berlin-Neukölln ein. Die Konferenz fand unter dem Titel "Bildung im Stadtteil: Wie funktioniert Veränderung" statt. Während der Konferenz präsentierten die Akteure des Reuterkiezes ihre Praxisantworten, die im Programmverlauf entstanden sind. Partnern aus Politik und Zivilgesellschaft diskutierten darüber, welche Bedeutung das vor Ort gewachsene Wissen über Gelingensbedingungen für die gesamte Stadt hat. Die zeitgleich stattfindende 7. Berliner Stiftungswoche bot dafür den idealen Rahmen.